Über SVEnUm

Mehrere Dozenten an Fachhochschulen und Höheren Fachschulen im Bereich Energie und Umwelt haben im Laufe der langjährigen Tätigkeit festgestellt, dass mehr und mehr Ausbildungsanbieter Mühe haben, Lehrgänge zu füllen. Das ist eigentlich schade, denn im Rahmen der Energiewende öffnen sich viele Schweizer Unternehmen den Gedanken, umweltfreundlicher zu agieren. Dazu fehlen ihnen häufig die Fachkräfte. Auf der anderen Seite haben die frisch Ausgebildeten Mühe rasch eine entsprechende Stelle zu finden.

Der erste Ausbildungsgang in der Schweiz, den man dem Bereich „Energie und Umwelt“ zuordnen konnte (wenngleich damals noch beschränkt auf die Energie), war das „Nachdiplomstudium Energietechnik“, das Anfang der 1980er Jahre an der damaligen „Ingenieurschule beider Basel“ ins Leben gerufen wurde. – Heute ist zum einen manches in die allgemeine Ingenieur- und Techniker-Ausbildung eingeflossen; zum andern bieten aber auch immer mehr Fachhochschulen und Höhere Fachschulen spezielle Studien- respektive Lehrgänge für „Energie und Umwelt“ an.

Der Bund sieht im Rahmen des Masterplan Cleantech 2050 eine grosse Notwendigkeit, diese Ausbildung zu fördern, um damit der Schweiz die Chance zu geben, international eine Spitzenrolle im Bereich Energie und Umwelt zu sichern.

Deshalb entstand die Idee, einen Verband zur Förderung der Ausbildung im Bereich Energie und Umwelt mit all seinen verwandten Themenbereichen zu gründen. Er verbindet Anbieter von Ausbildung, Studierende und die Industrie.