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Trialog

Schweizerische Vereinigung Energie- und Umwelt-Ausbildung


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Hauptzweck von SVEnUm ist der Trialog

Gemäß →Statuten will SVEnUm die Fachausbildung im Bereich „Energie und Umwelt“ fördern und unterstützen. Und weiter:

Insbesondere will sie den dauerhaften Dialog zwischen den Ausbildungsanbietern, den Ausgebildeten
und den (potenziellen und tatsächlichen) Arbeitgebern sicherstellen.

Ziel ist also ein Dialog zu dritt – oder eben ein Trialog.
 

Trialog-Teilnehmer 1: Ausbildungsanbieter

Als Beginn der Energie-und-Umwelt-Ausbildung in der Schweiz sehe ich das pionierhafte "Nachdiplomstudium Energietechnik" der damaligen Ingenieurschule beider Basel (heute Teil der FHNW), das Anfang der 1980er Jahre ins Leben gerufen wurde. Inzwischen bieten etliche Fachhochschulen Bachelor-Studiengänge in Energie- und Umwelttechnik an; noch mehr Höhere Fachschulen haben mit Ausbildungsgängen zur Technikerin HF oder zum Techniker HF im Bereich "Energie und Umwelt" nachgezogen.

Aus meiner Sicht (ich unterrichte an einer Fachhochschule – dort allerdings nicht im Studiengang "Energie- und Umwelttechnik" – sowie an zwei Höheren Fachschulen) gibt es einige Fragen, die mit Hilfe von SVEnUm angegangen werden könnten und sollten:

  • Gibt es zu viele spezialisierte "Energie-und-Umwelt"-Ausbildungsgänge, insbesondere bei den Höheren Fachschulen? Denn die Anmeldezahlen, soweit ich sie kenne, sind nicht gerade berauschend!
  • Sollten "Energie-und-Umwelt"-Themen statt dessen vermehrt in andere Ausbildungsgänge einfließen?
  • Wie kann die Qualität der Ausbildung insbesondere bei den Höheren Fachschulen hochgehalten respektive verbessert werden? Ressourcen der (nebenamtlichen) Dozierenden besser ausschöpfen? Synergien nutzen statt "Gartenzaun-Denken"?
     
  • Trialog-Teilnehmer 2: Arbeitgeber

    Leider hat im SVEnUm-Vorstand und auch in der Vorbereitungsgruppe schon immer eine Vertreterin oder ein Vertreter der Arbeitgeberseite gefehlt – ein Defizit, das ich gerne ausgleichen möchte! Aufgrund meiner Wahrnehmung ergeben sich folgende Fragen:

  • Kennen potenzielle Arbeitgeber die Ausbildungsgänge im "Energie-und-Umwelt"-Bereich genügend genau?
  • Welche Kompetenzen erwarten die Arbeitgeber von den Absolventinnen und Absolventen der einschlägigen Ausbildungsgänge?
     
  • Trialog-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer 3: Ausgebildete

    Bis vor kurzem gab es im SVEnUm-Vorstand eine junge Vertreterin dieser Gruppe (Bachelor of Science "Energie- und Umweltechnik" FHNW); in der Vorbereitungsgruppe waren es sogar zwei. Aktuell ist dies leider nicht mehr der Fall – auch diese Vakanz möchte ausgeglichen werden. Ich sehe derzeit folgende Fragen:

  • Kennen die Absolventinnen und Absolventen von "Energie-und-Umwelt"-Ausbildungsgängen die potenziellen Arbeitgeber in der ganzen Breite?
  • Wie viele "typische" Jobs gibt es in diesem Bereich überhaupt – ist vielleicht sogar die Mehrzahl "speziell"?
  • Und, für junge Absolventinnen und Absolventen eine durchaus legitime Frage, z.B. im Hinblick auf eine mögliche Familiengründung: Wie steht es mit Jobsicherheit und Verdienstaussichten?